Sonntag, 21. Februar 2016

Reisebericht: Das Zillertal

Wie Einige von euch bei Instagram bestimmt schon mitbekommen haben, habe ich die letzten Tage in den Bergen verbracht und war snowboarden. Am vergangen Samstag ging die Reise los und die Vorfreude war groß. Neben der Vorfreude machte sich jedoch auch schnell die Unsicherheit breit. Obwohl ich mittlerweile seit fast 3 Jahren fahre, machte ich mir Gedanken über meine Fähigkeiten auf dem Brett. Meinen letzten Winterurlaub beendete ich mit einer gezerrten Schulter und zittrigen Knien. Dementsprechend groß war die Sorge, dass ich bei dem Tempo der Gruppe nicht mithalten könne. Alles in allem war es nicht ganz so schlimm wie gedacht, wirklich zufrieden war ich jedoch auch nicht. Die Sonne versteckte sich meist hinter einer dicken Wolkendecke und dichter Nebel verschlechterte zudem die Sicht. Daher war ich in den ersten Tagen vor allem auf mein Gefühl beim fahren angewiesen. Ich machte mir während der Abfahrt keine Gedanken wie "Wo mache ich den nächsten Schwung?" oder "Wo muss ich besonders aufpassen?", da alles eine weiße Suppe war.  Was mir sonst immer die Abfahrt erschwerte, half mir nun endlich meine Ängste vor den Tempo und dem Berg zu nehmen. Mit lockeren Knien auf alles gefasst zu sein, fand ich endlich das richtige Gefühl für eine sichere und zügige Abfahrt. Der Knoten war endgültig geplatzt.




Als hätte mich der Wettergott für meinen neuen Mut belohnen wollen, schien immerhin 1 1/2 Tage die Sonne und wir nutzten das gute Wetter bestmöglich aus. Die darauf folgenden Tagen waren meine bisher besten Boardertage und das Gefühl bei Sonne auf der Piste zu sein ist unbezahlbar. 
 
PS: Schlepper hasse ich trotzdem noch! ;)





Da ein cooler Look auf dem Board mindestens genau so wichtig ist wie ein guter Fahrstil, habe ich mich im vergangen Winter noch mal komplett neu eingedeckt. Passend zum Board natürlich. Ich habe meine komplette Ausrüstung beim s'Brett in Mannheim gekauft. Dort solltet ihr umbedingt mal vorbei schauen. Unter all den coolen Klamotten trage ich außerdem einen Rückenprotektor, welcher mir schon bei dem ein oder anderen Sturz den Rücken frei gehalten hat. Safety first.

Meine Ausrüstung:
Board: Capita Space Metal Fantasy, Bindung: Union Bindings, Boots: Adidas, Hose: Burton, Jacke: Airblaster, Helm: Sandbox, Brille:Anon


Hier noch ein paar Infos zum Skigebiet und unserer Unterkunft in Juns:
Zum Zillertaler Skigebiet gehören unter anderen der Hintertuxer Gletscher und das Skigebiet Mayerhofen. Wir sind vor allem auf der Eggalm und auf dem Gletscher gefahren. Beide Gebiete sind gut für Anfänger geeignet da viele blaue, breite Pisten zum Üben genutzt werden können. Der Ortsteil Juns bot für uns den perfekten Ausgangspunkt, da beide Skigebiete mit dem kostenlosen Skibus innerhalb von 10 Minuten zu erreichen waren. Der Skipass lag für 6 Tage bei knapp 240 Euro und liegt damit im preislichen Mittelfeld. Die Tageskarte für die Ski- Gletscherwelt Zillertag liegt bei 50 Euro.